Wir sind dabei - IAMCR 2019 in Madrid!

Dr. Giuliana Sorce und Dr. Kiron Patka waren bei ihren Einreichungen zur 17. Tagung der IAMCR (International Association for Media and Communication Research) erfolgreich!

Dr. Patka wird seinen Vortrag “Sound Work, Creativity, Service, and Gender. Production Cultures in German Public Service Radio” als Teil der Präsentationen der Arbeitsgruppe Media Production Analysis halten.

Dr. Sorce organisiert ein Panel für die Participatory Communication Research Section zum Thema “Global Perspectives on NGO and Non-Profit Communications for Social Change”. Im Panel wird sie einen Vortrag mit dem Titel “Examining participatory communication and civil society engagement via NGO media activism in South Africa” halten.

Wir freuen uns, das Institut für Medienwissenschaft in Madrid zu vertreten!

Auftaktveranstaltung des Promotionskollegs "Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität"

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Am Donnerstag, dem 7. Februar 2019 um 18 Uhr findet in der Alten Aula der Universität Tübingen die Eröffnungsveranstaltung des Hans-Böckler-Stiftung Promotionskollegs 047 “Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität” statt.

Zum Thema “Weil früher alles besser war…” wird es zwei Vorträge zum rechtspopulistischen Interesse an Klasse und Geschlecht geben.

Wir freuen uns auf interessante Impulse von Prof. Birgit Sauer (Universität Wien) und Prof. Stephan Lessenich (LMU München).

Source: https://promotionskolleg-rechtspopulismus....

Wissenschaftstag #4genderstudies 2018

Am Institut für Medienwissenschaft (IfM) und gemeinsam mit dem Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung (ZGD) findet heute der #4genderstudies-Brunch statt: Ein Ort für Austausch, Diskussion und den Blick nach vorne, für eine sozialere und gerechtere Welt.

Prof. Dr. Tanja Thomas (IfM) eröffnete die Veranstaltung zum #4genderstudies Aktionstag mit einem Resümee der vielen Angriffe auf kritische und feministische Wissenschaft in der Politik und Populärkultur der letzten Monate. Ihre Auftaktfrage: „Warum sind kritische und feministische Wissenschaft weiterhin so wichtig“?

Dr. Gero Bauer (ZGD) schaffte in seinem Impuls den Anschluss zur Fragestellung—Dr. Bauer betonte die aktuelle Problematik, dass Gender Studies als Wissenschaft auf vielen Ebenen diskreditiert wird.

Weiter diskutierten wir mit Vertreter*innen vieler Disziplinen über aktuelle Ereignisse und Erfahrungen:

Teilnehmer*innen unseres Gender Brunches zeigen in Ihren Diskussionsbeiträgen eins ganz klar auf: Gender Studies geben uns—neben relevanter und zeitgemäßer Wissenschaft—wichtige praktische Impulse zur Verbesserung sozialer Verständnisse. Weiterhin werden Gender Studies als wichtig eingeschätzt, da pädagogische Erfahrungen im Hochschulkontext belegen, dass viele nicht wahrnehmen (können), wenn Sexismus sie im Alltag beeinträchtigt. 

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme, die Solidarität und vielen Eindrücke.

„Schön & sicher feiern!?“ So einfach kann es sein!

Im Rahmen eines Seminars haben sich Masterstudierende der Medienwissenschaft an der Universität Tübingen mit dem Thema (Alltags-)Sexismus und der #Me Too-Debatte auseinandergesetzt. In Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mädchen*politik setzten die Studierenden die veröffentlichte Broschüre der LAG Schön & Sicher feiern!? in ein kurzes Erklärvideo um. Darin werden präventive Maßnahmen beschrieben, um eine sichere Atmosphäre ohne sexuelle Belästigung zu schaffen. Mit Unterstützung der Illustratorin Maike Gerstenkorn zeichneten zwei Studierende die Figuren selbst. Anhand einer Legeanimation produzierten die Studierenden einen sehenswerten und hilfreichen Clip. Film ab!

Unterstützung: MGerstenkorn Illustration / ZFM - Zentrum für Medienkompetenz
Kooperation: LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg 
Musik: www.purple-planet.com

DGPUK Fachgruppentagung Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht

Vom 26.-28. September 2018 fand die Fachgruppentagung der DGPUK Fachgruppe “Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht” an der Eberhard Karls Universität Tübingen statt. Zum Tagungsthema Dissonanzen und Solidarisierungen: Feministische und intersektionale Perspektiven auf Partizipation in Medienkulturen sprachen Forscher*innen über transkulturelle Dissonanzen, Cyberfeminismen, Antifeminismus und Gender-Stereotypen. Die Keynote von Dr. Stine Eckert (Wayne State University) lieferte interessante Impulse zum Nexus zwischen (Online) Feminismus und Hashtag-Aktivismus. Das komplette Tagungsprogramm gibt es hier als PDF.

Workshop des DFG-Netzwerkes Kommunikationswissenschaftliche Erinnerungsforschung zum Thema „Journalismus und soziales Gedächtnis“ in Tübingen

Vom 11. bis 13. Juli 2018 fand an der Eberhard Karls Universität Tübingen ein Teffen des DFG-Netzwerkes Kommunikationswissenschaftliche Erinnerungsforschung in Kooperation mit dem Forschungsteam Doing Memory – Tanja Thomas und Steffen Rudolph vom Institut für Medienwissenschaft – statt. Den maßgeblichen Schwerpunkt des Workshop-Treffens bildete die Auseinandersetzung mit Journalismus und sozialem Gedächtnis. Eingeladen waren hierzu als Gäste die beiden Keynote-Speaker*innen und international renommierten Vertreter*innen der Memory Studies Jeffrey K. Olick (University of Virginia) und Keren Tenenboim-Weinblatt (Hebrew University of Jerusalem).

Stellenausschreibung Akademische Rätin/Akademischer Rat am Lehrstuhl für Transformationen der Medienkultur

Am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen ist eine Stelle ausgeschrieben: Wir freuen uns auf Bewerbungen um die Position als Akademische Rätin/Akademischer Rat am Lehrstuhl für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur.

Die Ausschreibungsfrist endet am 16. Juli 2018. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt auf über tanja.thomas@uni-tuebingen.de.

Die VW Stiftung fördert das Projekt »Doing Memory« als Perspektive für eine plurale Gesellschaft (2018-2020)

Wir freuen uns sehr über die Förderung der VW Stiftung! In Zusammenarbeit von Tanja Thomas, Matthias Lorenz (Universität Bern) und Fabian Virchow (HS Düsseldorf) kann somit folgendes Projekt realisiert werden:

"Doing Memory" als Perspektive für eine plurale Gesellschaft. Eine prismatische Betrachtung politischer, medialer und künstlerischer Verhandlungen von rassistischer Gewalt in Rostock-Lichtenhagen 

2016 war in der Bundesrepublik ein Allzeithoch rechtsextremer Straftaten zu verzeichnen – und dies macht deutlich, dass rechte Gewalt eine gegenwärtig brisante Herausforderung für gesellschaftlichen Zusammenhalt im Einwanderungsland Deutschland darstellt. Das Projekt »›Doing Memory‹ als Perspektive für eine plurale Gesellschaft« fragt, wie anerkennende wie auch verkennende Praktiken der Erinnerung an schwere rassistische Gewalttaten in Deutschland nach 1945 ausgehandelt wurden und werden. Es nimmt dabei eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Perspektive ein: Das Projekt rekonstruiert die Vor- und Nachgeschichte rassistischer Gewalt am Beispiel der Angriffe auf das ›Sonnenblumenhaus‹ in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 und diskutiert, wie Erinnerungspraxen in den vergangenen 25 Jahren mit der Anerkennung von Leid, aber auch mit Formen des Verdrängens, Ignorierens und Leugnens gegenüber rechter Gewalt und ihren Opfern in Deutschland einhergegangen ist und einhergeht. Anhand medialer, ästhetischer und politischer Erinnerungspraxen wird eine prismatisch angelegte Betrachtung erarbeitet. Das Projekt versteht sich dabei selbst als ein »Erinnerungsrahmen« (Halbwachs) für eine kritische öffentliche Auseinandersetzung mit pogromartigen Angriffen auf Flüchtende und deren Unterkünfte, die in der Bundesrepublik seit 2015 erneut eine Konjunktur erfahren.

Präsentation der Webdoku "Doing Memory"

Im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts im Wintersemester 2017/2018 entwickeln Masterstudierende der Medienwissenschaft von der Universität Tübingen eine Webdokumentation unter dem Titel „Doing Memory”. Fünf verschiedene Beiträge setzen sich in dem Projekt mit Diskriminierung und Empowerment im Kontext rechter Gewalt und Rassismus in Deutschland seit den 1990er Jahren auseinander.

Das Nonprofit-Projekt möchte eine multiperspektivische Sicht auf verschiedene Erinnerungspraktiken eröffnen und dabei auch Zuschauer*innen ohne thematische Vorkenntnisse interessante Denkimpulse bieten. Hierbei wird eine aktualisierte Analyse von Rassismus in unserer gegenwärtigen Gesellschaft angestrebt und versucht Perspektiven für ein Zusammenleben in einer „postmigrantischen Gesellschaft” aufzuzeigen.

Die Webdoku „Doing Memory” wird ab dem 16. April 2018 unter der Webadresse www.doing-memory.de für ein Jahr abrufbar sein.

Die interaktive Informationsplattform vereint verschiedene dokumentarische Erzählformen des Journalismus, darunter Video-, Foto-, Text- und Audiobeiträge. In Beiträgen zu Theateraufführungen zum NSU, einer Auseinandersetzung mit Stimmen zu den NSU-Morden sowie Fatih Akins Film „Aus dem Nichts” und zwei Brandanschlägen in Mölln und Stuttgart, arbeitet die Webdoku Zusammenhänge von Erinnerungen an rechte Gewalt auf.

Bei einer Abendveranstaltung am Montag, 16. April 2018, wird die Webdoku „Doing Memory“ im Café Haag (Vor dem Haagtor 1, 72070 Tübingen) der Öffentlichkeit präsentiert. Um 17.30 Uhr findet ein kleiner Sektempfang statt. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich an den Diskussionen zu beteiligen! Gerne können Sie sich vorab unter doingmemorytuebingen@gmail.com anmelden.

Weitere Informationen zur Webdoku und der Präsentationsveranstaltung finden Sie außerdem unter unserer Facebook-Seite www.facebook.com/doingmemory. Wir laden Sie dazu ein “Doing Memory” zu liken und auf Facebook zu teilen.

Call for Papers: Tagung Dissonanzen und Solidarisierungen, 26.-28.09.2018 in Tübingen

Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, Vorschläge für Beiträge zur Tagung „Dissonanzen und Solidarisierungen: Feministische und intersektionale Perspektiven auf Partizipation in Medienkulturen“ einzureichen. Den Call for Papers finden Sie hier. Die Tagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) findet in Kooperation mit der Nachwuchsforscher*innengruppe „Transkulturelle Öffentlichkeit und Solidarisierung in gegenwärtigen Medienkulturen“ vom 26. bis 28. September 2018 am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen statt.