Präsentation der Webdoku "Doing Memory"

Im Rahmen eines Lehrforschungsprojekts im Wintersemester 2017/2018 entwickeln Masterstudierende der Medienwissenschaft von der Universität Tübingen eine Webdokumentation unter dem Titel „Doing Memory”. Fünf verschiedene Beiträge setzen sich in dem Projekt mit Diskriminierung und Empowerment im Kontext rechter Gewalt und Rassismus in Deutschland seit den 1990er Jahren auseinander.

Das Nonprofit-Projekt möchte eine multiperspektivische Sicht auf verschiedene Erinnerungspraktiken eröffnen und dabei auch Zuschauer*innen ohne thematische Vorkenntnisse interessante Denkimpulse bieten. Hierbei wird eine aktualisierte Analyse von Rassismus in unserer gegenwärtigen Gesellschaft angestrebt und versucht Perspektiven für ein Zusammenleben in einer „postmigrantischen Gesellschaft” aufzuzeigen.

Die Webdoku „Doing Memory” wird ab dem 16. April 2018 unter der Webadresse www.doing-memory.de für ein Jahr abrufbar sein.

Die interaktive Informationsplattform vereint verschiedene dokumentarische Erzählformen des Journalismus, darunter Video-, Foto-, Text- und Audiobeiträge. In Beiträgen zu Theateraufführungen zum NSU, einer Auseinandersetzung mit Stimmen zu den NSU-Morden sowie Fatih Akins Film „Aus dem Nichts” und zwei Brandanschlägen in Mölln und Stuttgart, arbeitet die Webdoku Zusammenhänge von Erinnerungen an rechte Gewalt auf.

Bei einer Abendveranstaltung am Montag, 16. April 2018, wird die Webdoku „Doing Memory“ im Café Haag (Vor dem Haagtor 1, 72070 Tübingen) der Öffentlichkeit präsentiert. Um 17.30 Uhr findet ein kleiner Sektempfang statt. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich an den Diskussionen zu beteiligen! Gerne können Sie sich vorab unter doingmemorytuebingen@gmail.com anmelden.

Weitere Informationen zur Webdoku und der Präsentationsveranstaltung finden Sie außerdem unter unserer Facebook-Seite www.facebook.com/doingmemory. Wir laden Sie dazu ein “Doing Memory” zu liken und auf Facebook zu teilen.

Call for Papers: Tagung Dissonanzen und Solidarisierungen, 26.-28.09.2018 in Tübingen

Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, Vorschläge für Beiträge zur Tagung „Dissonanzen und Solidarisierungen: Feministische und intersektionale Perspektiven auf Partizipation in Medienkulturen“ einzureichen. Den Call for Papers finden Sie hier. Die Tagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) findet in Kooperation mit der Nachwuchsforscher*innengruppe „Transkulturelle Öffentlichkeit und Solidarisierung in gegenwärtigen Medienkulturen“ vom 26. bis 28. September 2018 am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen statt.

Panel Media and Participation in Post-Migrant Societies auf der Jahrestagung der ICA, 24.-28. Mai 2018 in Prag

Miriam Stehling, Tanja Thomas und Merle-Marie Kruse waren erfolgreich bei der Einreichung eines Panels zum Thema „Media and Participation in Post-Migrant Societies“ auf der Jahrestagung der International Communication Association (ICA), die vom 24. bis 28. Mai 2018 in Prag stattfinden wird.

Das Panel präsentiert theoretische und empirische Beiträge zu Fragen danach, wie Medienkommunikation gegenwärtige Formen von Aktivismus, Partizipation und Zusammenleben in post-migrantischen Geslelschaften prägt und verändert. Das Panel leistet somit einen Beitrag zur Analyse der Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen von Partizipation und der Rolle von Medien und Kommunikation bei der Neustrukturierung und -formierung von ziviler Kultur in post-migrantischen Zeiten.

Beitragende des Panels sind Radha Hegde (New York University),  Rafal Zaborowski (London School of Economics), Anne Kaun (Södertorn University), Julie Uldam (Roskilde University), Miriam Stehling, Tanja Thomas und Merle-Marie Kruse (alle Universität Tübingen), sowie Nico Carpentier (Uppsala University) als Respondent.

Wir freuen uns auf das Panel und danken allen Beitragenden sehr herzlich für ihren Input!

Rückschau zum Wissenschaftstag Geschlechterforschung am 18.12.