Workshop: Mediale Verhandlungen von sozialen Bewegungen und Protest

Call for Papers

Die Jahrestagung der Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ in der DGPuK“ zum Thema „Dissonanzen und Solidarisierungen: Feministische und intersektionale Perspektiven auf Partizipation in Medienkulturen“ findet in diesem Jahr vom 26. bis 28. September an der Eberhard Karls Universität Tübingen in Kooperation mit der Nachwuchsforscher*innengruppe „Transkulturelle Öffentlichkeit und Solidarisierung in gegenwärtigen Medienkulturen“, gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung statt.

Zusätzlich zu dem Tagungscall laden wir hiermit dazu ein, in einem „Work-in Progress“-Workshop Dissertationsprojekte, aber auch laufende Forschungs- oder Publikationsprojekte vorzustellen oder den Raum zur Initiierung zukünftiger Kooperationen zu nutzen.

Der Workshop richtet sich damit an alle Wissenschaftler*innen, die laufende Projekte aus der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Geschlechter- und Intersektionalitätsforschung mit anderen Expert*innen aus der Fachgruppe diskutieren möchten. Zudem lädt er auch dazu ein, Projektideen vorzustellen, mögliche Netzwerke oder Forscher*innengruppen zu initiieren.

Insbesondere freuen wir uns über die Einreichung von Projektskizzen, die sich (historisch und gegenwärtig) mit medialen Verhandlungen oder Repräsentationen von sozialen Bewegungen und Protest beschäftigen. Vorgeschlagen werden können theoretische wie empirische Projekte. Partizipation kann dabei in einem weiten Verständnis als Mitwirken an oder Veränderung(sversuch) von gesellschaftlichen Verhältnissen verstanden werden – es ist damit auch essentieller Bestandteil von Protest und sozialen Bewegungen. Protest als Sichtbarmachung sozialer Konflikte und Ungleichheiten wollen wir dabei in seiner engen Verbundenheit mit Medien(handeln) untersuchen. Indem Medienhandeln wiederum zentrale Arenen gesellschaftlicher Öffentlichkeit(en) herstellt, in denen Inhalte, Formen, Kontexte und die Legitimität der Proteste (diskursiv) ausgehandelt werden, sind entsprechende Studien von hoher gesellschaftlicher Bedeutung.

Teilnahme

Die Teilnahme ist nicht an die Art der Arbeit oder den Arbeitsstand gebunden – Qualifikationsarbeiten, die noch ganz am Anfang stehen, sind ebenso willkommen wie die laufende Arbeit an einem Artikel, der bald eingereicht werden soll. Damit steht der Workshop für alle Work-in-Progress-Projekte und Fragen an Fachkolleg*innen offen. Ziele des Workshops sind neben dem Feedback der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung der Teilnehmenden.

Der Workshop richtet sich nicht nur an Mitglieder unserer Fachgruppe, sondern ausdrücklich an alle Wissenschaftler*innen, deren Projekte oder Beiträge mit obigem Schwerpunkt sich im Themenbereich Gender, Intersektionalität und Medien/Öffentlichkeit bewegen oder Fragen dazu berühren.

Ablauf

Im Workshop haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre laufenden Projekte und Herausforderungen in kurzen Vorträgen zu präsentieren. Im Anschluss hieran sind dann eine Diskussion im Panel und das Feedback durch Respondents vorgesehen. Vorschläge zu alternativen Formaten sind willkommen; sie sollten schriftlich knapp skizziert werden.

Der Workshop wird am 26. September, vor Beginn der Fachgruppentagung, zwischen 13.30 und 17.30h stattfinden.

Einreichung

Abstracts in Form eines Exposés (max. drei Seiten, 7.500 Zeichen) oder Vorschläge zu alternativen Formen des Austauschs über ein Projekt/eine Forschungsidee/ein Forschungsnetzwerk o.a. sollten bis zum 15. Mai 2018 an lina.brink@uni-tuebingen.de in elektronischer Form (*.doc oder *.rtf, nicht *.pdf) geschickt werden. Die Einreichung sollte die Punkte Forschungsfrage, theoretischer Hintergrund, ggf. Untersuchungsmaterial, Arbeitsstand sowie Diskussionspunkte, die im Workshop aufgegriffen werden sollten oder zu denen sich die Teilnehmer*innen eine Rückmeldung wünschen, umfassen. Eine Rückmeldung ist bis zum 1. Juli 2018 vorgesehen.

Fragen sind an die Organisatorinnen des Work-In-Progress Workshops, Lina Brink, Julika Mücke und Helena Körner zu richten: lina.brink@uni-tuebingen.de

Der Workshop findet im Rahmen der Jahrestagung der Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“ in der DGPuK in Kooperation mit der von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Nachwuchsforscher_innengruppe „Transkulturelle Öffentlichkeit und Solidarisierung in gegenwärtigen Medienkulturen“ statt.